{"id":774,"date":"2023-04-15T12:58:25","date_gmt":"2023-04-15T12:58:25","guid":{"rendered":"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/?p=774"},"modified":"2023-04-16T18:20:07","modified_gmt":"2023-04-16T18:20:07","slug":"nachhaltigkeit-die-grenzen-des-freien-wettbewerbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/nachhaltigkeit-die-grenzen-des-freien-wettbewerbs\/","title":{"rendered":"Die Grenzen des freien Wettbewerbs"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Nachhaltigkeit-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-775\" width=\"730\" height=\"485\" srcset=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Nachhaltigkeit-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Nachhaltigkeit-300x200.jpg 300w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Nachhaltigkeit.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Deutlich wie nie zuvor hat der Weltklimarat Ende M\u00e4rz 2023 vor der Klimakrise gewarnt. Die 1,5-Grad-Grenze werde schon im n\u00e4chsten Jahrzehnt \u00fcberschritten. Das Zeitfenster schlie\u00dft sich. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/ipcc-bericht-103.html\">Die Klima-Zeitbombe tickt<\/a>. Auch die Autor*innen der Studie \u201eNachhaltigkeit und Wettbewerb in Deutschland und der EU\u201c erkennen an, dass durch die Klimakrise und das Erreichen der planetaren Belastungsgrenzen \u201e<em>auf mittlere Sicht die Funktionsf\u00e4higkeit der M\u00e4rkte in Frage gestellt<\/em>\u201c wird. Eine nachhaltige Entwicklung sei im 21. Jahrhundert die Grundvoraussetzung dauerhaft stabiler Markt\u00adrahmenbedingungen. Doch wie kann das Kartellrecht zum Klimaschutz bzw. zu \u00f6kologischen, sozialen und \u00f6konomischen Nachhaltigkeitszielen beitragen? Der Diskurs zur Beziehung zwischen Wettbewerb und Nachhaltigkeit \u201e<em>steckt noch in den Kinderschuhen<\/em>\u201c. In der Nachhaltigkeits-Tool-Box reicht das Spektrum m\u00f6glicher staatlicher Interventionen von der Bepreisung von Verf\u00fcgungsrechten, Steuern und Subventionen \u00fcber Ge- und Verbote bis hin zum Kartellrecht. Letzteres bildet das Schlusslicht in der Nachhaltigkeitsdebatte. Das Kartellrecht betritt quasi Neuland: \u201e<em>Im Missbrauchsverbot und in der Fusionskontrolle ist die kartellrechtliche Praxis bislang kaum f\u00fcr das Zusammenspiel von Wettbewerb und Nachhaltigkeit sensibilisiert<\/em>\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Ein kritischer Blick auf den Wettbewerb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Die Studie beurteilt den Wettbewerb durchaus differenziert. Der Wettbewerb sei nicht per se wohlfahrtsf\u00f6rdernd. Das Prinzip der effizienten Ressourcenallokation gerate bei \u00f6ffentlichen G\u00fctern an seine Grenzen. Die Externalisierung von Kosten wird als \u201e<em>besonders relevanter Marktversagens\u00adtatbestand<\/em>\u201c ausf\u00fchrlich beschrieben. Erstaunlich ist dann diese Aussage: \u201e<em>Die rechtlich verfasste, wettbewerbsorientierte Marktwirtschaft hat sich als Mechanismus bew\u00e4hrt, um knappe Ressourcen zu verteilen<\/em>\u2026\u201c. Es wird angenommen, dass solch eine Marktwirtschaft quasi per se zukunftsf\u00e4hig sei. Dies mag f\u00fcr Innovationen noch eher zutreffen \u2013 je nachdem, ob sie als nachhaltig einzuordnen sind oder nicht, aber f\u00fcr die Verteilung knapper Ressourcen trifft dies offensichtlich nicht zu. Deutschland <a href=\"https:\/\/goodlife.leeds.ac.uk\/national-trends\/country-trends\/#DEU\">\u00fcberschreitet die \u00d6kosystemgrenzen<\/a> mehrfach: bei C0<sub>2<\/sub>-Emissionen, Phosphor, Nitrat, materiellem und \u00f6kologischem Fu\u00dfabdruck. Die Grenzen des freien Wettbewerbs sind unbestreitbar vorhanden. Die Kartellrechtler Stucke und Ezrachi stellen in ihrem Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.harperacademic.com\/book\/9780062892836\/competition-overdose\/\"><em>Competition Overdose<\/em><\/a>\u201c fest, dass es Wenige gibt, wenn \u00fcberhaupt, die die Grenzen des Wettbewerbs in Frage stellen. Bei Problemen werde als L\u00f6sung ausnahmslos propagiert, den Wettbewerb noch mehr zu f\u00f6rdern. Dieser pauschale Ansatz <a href=\"https:\/\/laweconcenter.org\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Competition-Overdose-Exploring-the-Limitations-Searching-for-the-Treatment.pdf\">\u00fcberh\u00f6he das Wettbewerbsideal<\/a> und lasse die Grenzen au\u00dfer Acht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Germany-2015-1024x684.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-787\" srcset=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Germany-2015-1024x684.png 1024w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Germany-2015-300x200.png 300w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Germany-2015-768x513.png 768w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Germany-2015.png 1096w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Nachhaltigkeit im Kartellrecht: Mehr \u00f6kologisch als sozial<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p>Grundlage f\u00fcr die Auseinandersetzung mit kartellrechtlichen Nachhaltigkeitsoptionen sind die globalen Nachhaltigkeitsziele. Das hei\u00dft, mit Nachhaltigkeit ist in der Studie immer die \u00f6kologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit gemeint. Zu erg\u00e4nzen w\u00e4re das Prinzip des \u201eLeave no one behind\u201c. Die Umsetzung der Agenda 2030 ist nur m\u00f6glich, wenn konsequent ein Menschenrechtsansatz verfolgt wird, auch in und durch Deutschland. Erst im November 2022 hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur Ratifikation des <a href=\"https:\/\/www.fian.de\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/221111-PM-Ratifikation-Zusatzprotokoll-Sozialpakt.pdf\">Fakultativprotokolls des UN-Sozialpakts<\/a> (Internationaler Pakt \u00fcber wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte) verabschiedet. Das deutsche Lieferkettengesetz ist ein wichtiger Fortschritt, hat aber <a href=\"https:\/\/lieferkettengesetz.de\/2021\/11\/04\/warum-europa-ein-starkes-lieferkettengesetz-braucht\/\">noch Schw\u00e4chen<\/a>. Es gibt zu wenige Vorgaben zum Schutz von Klima und Umwelt, zu viele Ausnahmen bei den Sorgfaltspflichten und es erfasst viel zu wenige Unternehmen. Auch beim derzeit verhandelten EU-Lieferkettengesetz sind die <a href=\"https:\/\/lieferkettengesetz.de\/aktuelles\/\">klimabezogenen Sorgfaltspflichten<\/a> zu schwach, sie sollten ein zentraler Bestandteil eines wirksamen EU-Lieferkettengesetzes sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es um Nachhaltigkeit im Kartellrecht geht, wird haupts\u00e4chlich \u00fcber die \u00f6kologische Dimension der Nachhaltigkeit diskutiert, allerdings in erster Linie \u00fcber freiwillige Nachhaltigkeitsinitiativen. Die Studie geht dar\u00fcber hinaus, etwa indem beim Ausbeutungsmissbrauch und bei der Fusionskontrolle die soziale Dimension thematisiert wird. Verst\u00e4rkt beispielsweise \u201e<em>ein Zusammenschluss die M\u00f6glichkeiten eines Unternehmens, Druck auf Zulieferer auszu\u00fcben und diese auszubeuten, ist das eine Behinderung des Wettbewerbs, die zugleich eine Gefahr f\u00fcr \u00f6konomische und soziale Nachhaltigkeitsziele mit sich bringt<\/em>.\u201c Zu erg\u00e4nzen w\u00e4ren Ausf\u00fchrungen zur Rolle des Kartellrechts in konzentrierten Arbeitsm\u00e4rkten, wie zum Beispiel von Marinescu und Posner beschrieben: \u201e<a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=3335174\"><em>Why Has Antitrust Law Failed Workers?<\/em><\/a>\u201c Die Frage der <a href=\"https:\/\/press.un.org\/en\/2021\/sgsm20915.doc.htm\">Geschlechterungleichheit<\/a> als erhebliche H\u00fcrde f\u00fcr die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele m\u00fcsste auch ber\u00fccksichtigt werden. Bislang ist mir dazu nur ein Papier der OECD bekannt: <a href=\"https:\/\/one.oecd.org\/document\/DAF\/COMP\/GF(2018)4\/en\/pdf\"><em>Competition Policy and Gender<\/em><\/a><em>.<\/em> Die soziale Dimension erfordert eine vertiefte Analyse, weil das Kartellrecht einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der sozialen Ungleichheiten leisten kann und auch die Einkaufs- und Preispolitik der Unternehmen tangiert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Exkurs: Soziale Ungleichheit und Marktmacht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine OECD-Studie \u201e<a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/competition\/inequality-a-hidden-cost-of-market-power.htm\"><em>Inequality: A hidden cost of market power<\/em><\/a>\u201c, die auf Daten von acht OECD-L\u00e4ndern basiert, zeigt: Marktmacht kann erheblich zur Verm\u00f6gensungleichheit beitragen, indem sie den Reichtum der reichsten 10 Prozent der Bev\u00f6lkerung im Durchschnitt um 12 Prozent bis 21 Prozent erh\u00f6ht und das Einkommen der \u00e4rmsten 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung um 11 Prozent oder mehr verringert. Die Wohlhabenden profitierten st\u00e4rker von der Marktmacht, da sie in der Regel einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an Unternehmensgewinnen und Kapitalertr\u00e4gen h\u00e4tten. Es ist mittlerweile <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2021\/12\/06\/sp120621-keynote-address-at-the-oecd-global-forum-on-competition\">\u00f6kono\u00admischer Mainstream<\/a>, dass die zunehmende Marktmacht u.a. zu au\u00dferordentlichen Gewinnen m\u00e4chtiger Unternehmen und zu sinkenden Arbeitseinkommensanteilen gef\u00fchrt hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/wir2022.wid.world\/www-site\/uploads\/2021\/12\/Summary_WorldInequalityReport2022_German.pdf\">Einkommens- und Verm\u00f6gensungleichheit<\/a> nehmen weltweit seit 1980 fast \u00fcberall zu. Zwischen den Geschlechtern ist die Einkommensungleichheit nach wie vor sehr hoch. Die Beseitigung gro\u00dfer Ungleichheiten bei den CO2-Emissionen ist f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Klimawandels unerl\u00e4sslich. Das hei\u00dft, es gibt keine Nachhaltigkeit ohne eine Beseitigung der hohen sozialen Ungleichheiten. Das Kartellrecht und die Kartellrechtsbeh\u00f6rden k\u00f6nnen einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der sozialen Ungleichheit leisten. Daf\u00fcr m\u00fcsste diese ausdr\u00fccklich als kartellrechtliches Ziel festgeschrieben und als Ziel des \u00f6ffentlichen Interesses behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"567\" src=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2021-12-07-16_58_41-Oxfam_Medici-Teufelskreis_DE.pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC-32-bit-1024x567.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-84\" srcset=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2021-12-07-16_58_41-Oxfam_Medici-Teufelskreis_DE.pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC-32-bit-1024x567.png 1024w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2021-12-07-16_58_41-Oxfam_Medici-Teufelskreis_DE.pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC-32-bit-300x166.png 300w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2021-12-07-16_58_41-Oxfam_Medici-Teufelskreis_DE.pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC-32-bit-768x425.png 768w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2021-12-07-16_58_41-Oxfam_Medici-Teufelskreis_DE.pdf-Adobe-Acrobat-Reader-DC-32-bit.png 1059w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Kartellrecht als prim\u00e4rer Ort der Nachhaltigkeitspolitik?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Der \u00f6kologisch und sozial nachhaltige Wettbewerb ist bislang nicht ausdr\u00fccklich Schutzgut des<\/em> <em>Kartellrechts\u201c<\/em>. Es soll den Autor*innen der Studie zufolge auch \u201e<em>nicht zum prim\u00e4ren Ort der Nachhaltigkeitspolitik werden, sondern allein hilfsweise da genutzt werden, wo der bisherige Rechtsrahmen offenkundig nicht ausreicht, um die von der Legislativen selbst gesteckten Nachhaltig\u00adkeitsziele zu erreichen<\/em>\u201c. Demnach w\u00fcrde dem Kartellrecht eine bedeutende Rolle zukommen, weil der bisherige Rechtsrahmen offensichtlich nicht ausreicht (\u201e<a href=\"https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2023\/02\/1133452\">far off track<\/a>\u201c). Es besteht kein Zweifel, dass das Kartellrecht viel Potenzial hat, die hohe soziale Ungleichheit zu reduzieren und die globalen Nachhaltigkeitsziele zu unterst\u00fctzen. Im Fokus sollten insbesondere Produktm\u00e4rkte stehen, die f\u00fcr die Nachhaltigkeit eine bedeutende Rolle spielen. Sei es, weil sie zentraler Bestandteil der Transformation sind (z.B. Batteriespeicher f\u00fcr Wind- und Solarenergie, soziale Grunddienste) oder weil sie die Transformation be- bzw. verhindern (z.B. gef\u00e4hrliche (Agro-)Chemikalien, Geschlechterungerech\u00adtigkeit, Armut). Gleichwohl ist unbestritten, dass das Kartellrecht \u2013 wie jedes Instrument &#8211; seine Grenzen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie schl\u00e4gt vier Grundmuster vor: 1) \u201eSustainability Awareness\u201c, die ausschlie\u00dflich der Wettbewerbslogik folgt; 2) \u201eSustainability Boost\u201c, die durch gesetzgeberische Klarstellungen vollkommen im Einklang mit dem Wettbewerbsgedanken steht 3) \u201eSustainable Competition\u201c, die nachhaltiges Wirtschaften zum inh\u00e4renten Teil der Kartellrechtsanwendung macht; und 4) \u201eLevelling Approach\u201c, der au\u00dferwettbewerbliche Interessen im Kartellrecht ber\u00fccksichtigt. F\u00fcr das BMWK ist sicherlich der \u201enachhaltige Wettbewerb\u201c naheliegend, da das Ministerium ihn als Grundpfeiler f\u00fcr eine sozial-\u00f6kologische Marktwirtschaft sieht. Mit ihm w\u00fcrde \u201e<em>eine Transformation der Marktwirtschaft angestrebt, in der durch die Internalisierung von Kosten, ordnungsrechtliche Vorgaben und andere genuin marktwirtschaftliche Instrumente die Nachhaltigkeitsziele besser erreicht werden<\/em>\u201c. Ob der nachhaltige Wettbewerb einen \u201e<em>konzeptionellen Quantensprung<\/em>\u201c oder eher einen \u201enachholenden Nachhaltigkeitssprung\u201c darstellt, ist dabei eher eine Frage des Vergleichsma\u00dfstabs.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Kartellrecht als Schwert: Die Missbrauchskontrolle<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auch wenn im deutschen Kartellrecht mit dem Merkmal der \u201eUnbilligkeit\u201c eine umfassende Interessensabw\u00e4gung in der Missbrauchskontrolle erfolgen kann, so st\u00f6\u00dft diese offensichtlich mit der Ber\u00fccksichtigung der \u201e<em>der auf die Freiheit des Wettbewerbs gerichteten Zielsetzung des GWB<\/em>\u201c an seine Grenzen. Es w\u00e4re somit erforderlich, \u201e<em>Nachhaltigkeitsaspekte bei den Tatbestandsmerkmalen (Marktbeherrschung, Missbrauch, Interessenabw\u00e4gung\/Rechtfertigung oder auf Sanktionsebene<\/em>\u201c zu spezifizieren und zu integrieren. Auswirkungen auf betroffenen Gruppen wie Bananenarbeiter*innen m\u00fcssten ebenso ber\u00fccksichtigt werden, wie jene auf die Allgemeinheit. De facto k\u00e4me dies einer Abkehr von der engen Fokussierung auf die Konsumentenwohlfahrt gleich. Es w\u00e4re ein wichtiger Schritt, weil diese einseitig auf niedrige Verbraucherpreise abzielt. Die Vorschl\u00e4ge der Studie zum Ausbeutungs- und Behinderungsmissbrauch sind wegweisend.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Ausbeutungsmissbrauch<\/strong> (MB 5 &amp; MB 6): Ein Missbrauch l\u00e4ge demnach beispielsweise vor, <em>wenn die Einkaufspreise \u201enicht zumindest die Kosten der Produktion beinhalten\u201c oder \u201ewenn ein marktbeherrschendes Unternehmen seinen Zulieferern nur so geringe Preise zahlt, dass es diesen nicht m\u00f6glich ist, die eigenen externen Effekte zu internalisieren oder ganz zu vermeiden\u201c. <\/em>Ebenso w\u00e4ren negative Auswirkungen auf die Allgemeinheit zu ber\u00fccksichtigen, \u201e<em>wenn die Verschmutzung zu Lasten des \u00f6ffentlichen Gutes (Umwelt, Luftqualit\u00e4t)<\/em>\u201c geht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Behinderungsmissbrauch<\/strong> (MB 7): Ein Vorschlag beinhaltet, ihn auf nicht-nachhaltige Verhaltensweisen auszuweiten. Wenn marktbeherrschende Unternehmen beispielweise Innovationen (oder Informationen) zur\u00fcckhalten, h\u00e4tte dies \u201e<em>sch\u00e4dliche Auswirkungen sowohl auf den Innovationswettbewerb\u2026, als auch auf Nachhaltigkeitsbelange<\/em>\u201c. Wohlm\u00f6glich w\u00e4ren die \u00d6lfirmen, die wegen eigener, streng geheim gehaltener Forschungen seit 1957 wussten, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima ver\u00e4ndert, auch ein Fall f\u00fcrs Kartellrecht. Oder Autokonzerne, die Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Ein-Liter-Auto in der Schublade haben, diese aber nicht verwirklichen und stattdessen auf die Fertigung von SUVs setzen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzend w\u00e4re klarzustellen, dass das Kartellrecht darauf abzielt, konzentrierte Marktstrukturen zu verhindern, um wettbewerbsfeindliche Verhaltensweisen von vornherein auszuschlie\u00dfen. Vorrangig sollten strukturelle Abhilfema\u00dfnahmen ergriffen werden, um die Anreize zu beseitigen, die wettbewerbswidriges Verhalten erst m\u00f6glich machen. Die Beweislast l\u00e4ge beim Unternehmen mit einer marktbeherrschenden Stellung. Es m\u00fcsste nachweisen, dass es keine wettbewerbswidrigen Auswirkungen gibt. Auch die geplante Einf\u00fchrung eines <a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Meldung\/2022\/20220920-bmwk-legt-entwurf-zur-verscharfung-des-wettbewerbsrechts-vor.html\">neuen Eingriffsinstruments<\/a>, mit dem das Bundeskartellamt im Anschluss an eine Sektoruntersuchung St\u00f6rungen des Wettbewerbs schnell und effektiv abstellen kann, stellt eine wichtige Erweiterung dar. Gleiches gilt f\u00fcr das Bestreben, die Absch\u00f6pfung von Vorteilen aus Kartellrechtsverst\u00f6\u00dfen f\u00fcr die Beh\u00f6rde deutlich zu erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"500\" src=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/too-big-to-control.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-784\" srcset=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/too-big-to-control.png 800w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/too-big-to-control-300x188.png 300w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/too-big-to-control-768x480.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Kartellrecht als Schwert: Die Fusionskontrolle<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Ziel der Fusionskontrolle ist die Verhinderung der Konzentration in M\u00e4rkten durch externes Wachstum\u201c. <\/em>Den Autor*innen der Studie ist zuzustimmen, dass die Abwehr von hoher Konzentration in M\u00e4rkten ein Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ist. Sie ist gleichzeitig essenziell, um die hohe soziale Ungleichheit nicht weiter zu versch\u00e4rfen. Es ist davon auszugehen, dass die Untersagung von \u201edirty deals\u201c eine gr\u00f6\u00dfere Praxis-Relevanz haben wird, als der Schutz von \u201egreen deals\u201c. Zu den \u201edirty deals\u201c w\u00fcrden sicherlich Fusionen von Unternehmen geh\u00f6ren,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die umweltsch\u00e4diche Produkte herstellen (z.B. Pestizide, Mikroplastik) oder deren Produktionsprozess mit hohen Umweltkosten verbunden ist (z.B. Bergbau, Sektoren mit hohen CO2-Emissionen, D\u00fcngemittelherstellung),<\/li>\n\n\n\n<li>die den Zugang zu Produkten, die f\u00fcr die Allgemeinheit essenziell sind, beschr\u00e4nken (z.B. Generika, Trinkwasser, Saatgut) oder<\/li>\n\n\n\n<li>bei denen mehrfach Menschenrechtsverletzungen dokumentiert sind (z.B. Bergbau, Agrobusiness)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Das Vorsorgeprinzip w\u00e4re bei der Bewertung konsequent anzuwenden. \u201eGreen deals\u201c sollten im Hinblick auf strukturelle Abh\u00e4ngigkeiten (in Lieferbeziehungen) und eine drohende Monopolisierung genauso kritisch gepr\u00fcft werden, wie andere Fusionen. Ein Schutz eines \u201egreen deals\u201c w\u00e4re hingegen zu rechtfertigen, wenn beispielsweise die wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit des Zielunternehmens nicht mehr gegeben ist, die Fusion erst ein Ausrollen einer Umwelttechnologie erm\u00f6glicht oder eine h\u00f6here Tarifbindung mit sich bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: \u201e<em>Au\u00dferwettbewerbliche Wirkungen, z.B. Umweltschutz oder Arbeitsplatzsicherung, werden nach geltendem Recht nicht ber\u00fccksichtigt<\/em>\u201c. Ein Zusammenschlussvorhaben wird bislang nur dann als problematisch angesehen, wenn es wirksamen Wettbewerb erheblich behindern w\u00fcrde (\u201esignificant impediment of effective competition\u201c = SIEC-Test). F\u00fcr die Bewertung werden ausschlie\u00dflich wettbewerbliche Wirkungen ber\u00fccksichtigt, die nach \u00f6konomischer Lesart wieder an der kritikw\u00fcrdigen Konsumentenwohlfahrt ansetzt. Vor dem Hintergrund der Entscheidungspraxis des OLG D\u00fcsseldorf bzw. des EuGH bieten neue Leitlinien keine ausreichende Sicherheit, dass Nachhaltigkeitsaspekte ber\u00fccksichtigt werden. \u201e<em>Will man sicherstellen, dass eine neue Auslegung des Eingriffstatbestands durch die Gerichte mitgetragen wird, ist eine Gesetzes\u00e4nderung erforderlich<\/em>\u201c. Ob der SIEC-Test erweitert werden sollte (FK 2), ist fraglich. Mir erscheint es sinnvoller, neue Untersagungskriterien zu entwickeln, die eine fundierte Abw\u00e4gung der verschiedenen Ziele erleichtert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in der Fusionskontrolle m\u00fcsste allerdings mit einer strengeren Fusionskontrolle einhergehen<\/strong>, um im gr\u00f6\u00dferen Umfang positive Wirkungen zu entfalten. Gesetzlich m\u00fcsste der Vorrang der langfristigen Gesetzesziele zugunsten der Marktteil\u00adnehmer \u2013 Begrenzung wirtschaftlicher Machtstellung, <a href=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/kommentierung_gwb-digitalisierungsgesetz.pdf\">Abwendung<\/a> von Monopolen und Oligopolen \u2013 gegen\u00fcber kurzfristigen Effizienzvorteilen aufgenommen werden. Vermeintliche Effizienzgewinne sollten nicht zur Genehmigung von Fusionen f\u00fchren, wenn es Belege gibt, die strukturelle Annahmen \u00fcber konzentrierte M\u00e4rkte best\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei der Bewertung der Marktstellung eines Unternehmens im Verh\u00e4ltnis zu seinen Wettbewerbern m\u00fcsste insbesondere die M\u00f6glichkeit ber\u00fccksichtigt werden, Gewinne zu erzielen, indem soziale, gesundheitliche und \u00f6kologische Kosten externalisiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die <a href=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/kommentierung_gwb-digitalisierungsgesetz.pdf\">Schwellenwerte<\/a> f\u00fcr die Vermutung einer marktbeherrschenden Stellung m\u00fcssten deutlich abgesenkt, die Unternehmensgr\u00f6\u00dfe geb\u00fchrend ber\u00fccksichtigt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Killer-Akquisitionen durch Unternehmen in hochkonzentrierten M\u00e4rkten sollten einem Verbot unterliegen, auch wenn das Zielunternehmen noch unterhalb der Schwelle der Marktbeherrschung liegt.<\/li>\n\n\n\n<li>Wird ein Zusammenschluss genehmigt, sollte der Schwerpunkt auf strukturellen Abhilfema\u00df\u00adnahmen (z. B. Ver\u00e4u\u00dferung, Trennung) und im Falle verhaltensbezogener Abhilfema\u00dfnahmen auf dem Schutz der Arbeitnehmerrechte und der Verhinderung von Monopsonmacht liegen, die zu einem Druck auf Erzeugerpreise, L\u00f6hne und Arbeitsbedingungen f\u00fchren kann (FK 5).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"479\" src=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/club-of-rome-1024x479.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-782\" srcset=\"https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/club-of-rome-1024x479.png 1024w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/club-of-rome-300x140.png 300w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/club-of-rome-768x359.png 768w, https:\/\/marita-wiggerthale.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/club-of-rome.png 1171w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\"><strong>Schlussbemerkungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Herausforderung des Gesetzgebers ist, das komplexe Verh\u00e4ltnis von Wettbewerb und Nachhaltig\u00adkeit auszutarieren. Bei der Freistellung von freiwilligen Nachhaltigkeitsinitiativen ist aus meiner Sicht Zur\u00fcckhaltung geboten, wenn allein oder haupts\u00e4chlich marktm\u00e4chtige Konzerne beteiligt sind. Dies umso mehr, wenn es sich um hochkonzentrierte M\u00e4rkte handelt. Eine Vertreter*in einer Rechtskanzlei gab bei einer kartellrechtlichen Konferenz zu Nachhaltigkeit in Br\u00fcssel offen zu, dass Unternehmen ihre Dienste in Anspruch nehmen, um Schlupfl\u00f6cher im Gesetz zu identifizieren (\u201edoing bad\u201c) und nicht um Nachhaltigkeitsoptionen zu entwickeln (\u201edoing good\u201c). Von den dargestellten Optionen scheint mir eine Einzelfreistellung von Modellkooperationen, die auf erhebliche Nachhaltigkeits\u00adwirkungen abzielen und als Vorbild f\u00fcr gesetzliche Regelsetzung dienen, am ehesten geeignet zu sein (FS 4). Unabh\u00e4ngig davon, k\u00f6nnen Unternehmen die bestehende M\u00f6glichkeit von \u201eVorsitzenden\u00adschreiben\u201c in Anspruch nehmen, um mehr Rechtssicherheit zu erhalten. Gerade Konzerne mit gro\u00dfen Compliance-Abteilungen sind durchaus in der Lage, eine kartellrechtliche Bewertung vorzunehmen. Der Spielraum vergr\u00f6\u00dfert sich ohnehin, wenn ein nachhaltiger Wettbewerb als Leitbild im Kartellrecht verankert wird. Eine Anmeldepflicht von Nachhaltigkeitsinitiativen erscheint dennoch sinnvoll, nicht um standardm\u00e4\u00dfig eine kartellrechtliche Pr\u00fcfung vorzunehmen, sondern um stichprobenm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfen zu k\u00f6nnen, ob es unrechtm\u00e4\u00dfige Absprachen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag, Optionen aufzuzeigen, die dem Kartellrecht in punkto Nachhaltigkeit auf die Spr\u00fcnge helfen. Die Autor*innen rufen drei wichtige Aspekte in Erinnerung: \u201e<em>Erstens wird die Debatte global gef\u00fchrt. Zweitens ist der wettbewerbliche Nachhaltigkeits\u00addiskurs in eine breitere Debatte um System und Zweck des Wettbewerbsschutzes eingebettet. Drittens handelt es sich um eine letztlich politische Weichenstellung, sodass die Auswahl der \u201erichtigen\u201c Optionen keine wissenschaftliche Fachfrage ist.\u201c<\/em> Es obliegt dem Gesetzgeber, eine Abw\u00e4gung im Sinne des Gemeinwohls vorzunehmen. Wichtig ist hierbei, nicht die soziale Dimension der Nachhaltigkeit zu vernachl\u00e4ssigen. Der Schutz der Biodiversit\u00e4t wird einige Male in der Studie erw\u00e4hnt, k\u00f6nnte sich in der kartellrechtlichen Praxis als besonders herausfordernd erweisen. Wohlm\u00f6glich w\u00e4re hier eine vertiefte Analyse sinnvoll. Eine wichtige gesetzgeberische Erg\u00e4nzung w\u00e4re die Einf\u00fchrung einer wirksamen \u201e<a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/quantifying-better-regulation\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/quantifying-better-regulation\/\">Sustainable Corporate Governance Initiative <\/a>\u201c, die auf den Zielen und geplanten Schritten der Studie \u201e<a href=\"https:\/\/op.europa.eu\/de\/publication-detail\/-\/publication\/e47928a2-d20b-11ea-adf7-01aa75ed71a1\/language-en\">directors\u2018 duties and sustainable corporate governance<\/a>\u201c basiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Umweltagentur kommt in einer fundierten, wissenschaftlichen <a href=\"https:\/\/www.eea.europa.eu\/publications\/growth-without-economic-growth\">Analyse<\/a> zum Ergebnis, dass die negativen sozialen und \u00f6kologischen Trends nicht umgekehrt werden k\u00f6nnen, wenn weiterhin das Wachstum des BIP als politisches Ziel verfolgt wird. Denn es geht einher mit einem Wachstum des Abbaus von Ressourcen und h\u00f6heren Emissionen. Man muss kein*e Verfechter*in von Donut-\u00d6konomie, Post-wachstum oder Degrowth sein, um zu erkennen, dass man die Wachstums\u00adfrage in der Nachhaltigkeits-diskussion nicht ausklammern kann. Gleiches gilt f\u00fcr geistige Eigentums\u00adrechte bzw. Patente, die ein eigenes Forschungsfeld im Kartellrecht darstellen. Um <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/club-of-rome-grenzen-des-wachstums-101.html\">eine Katastrophe zu vermeiden<\/a>, muss es der Menschheit gelingen, ein \u00f6kologisches, soziales und wirtschaftliches Gleichgewicht herzustellen und anstatt am Prinzip des &#8222;Weiter so&#8220; festzuhalten, die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsordnung zu schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutlich wie nie zuvor hat der Weltklimarat Ende M\u00e4rz 2023 vor der Klimakrise gewarnt. 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